Am 22. Januar 2025 wurde an der Hochschule Kaiserslautern das neue BIM-Labor auf dem Campus Kammgarn feierlich eröffnet. Vor Gästen aus Wirtschaft, Politik und Forschung wurden modernste Technologien und innovative Arbeitsweisen vorgestellt, die die digitale Transformation in der Bauindustrie greifbar machen sollen.
Das Labor gehört zum Fachbereich Bauen und Gestalten und umfasst drei speziell eingerichtete Collaboration Spaces:
- CoSpace „digital“ ermöglicht eine nahtlose digitale Zusammenarbeit.
- CoSpace „hybrid“ kombiniert physische und digitale Interaktionen mit Hilfe von Touchscreens und leistungsstarken Webkonferenz-Lösungen.
- CoSpace „virtuell“ bietet mittels Virtual-Reality-Brillen die Möglichkeit, digitale Bauwerke in virtuellen Umgebungen zu erleben.
Zusätzlich ist das Labor mit modernem OnSite-Equipment ausgestattet, das auf Baustellen zum Einsatz kommen kann. Dazu zählen Tablets mit LIDAR-Scannern und ein hochpräziser Laserscanner zur Erfassung bestehender Bauwerke. Mit einem Augmented-Reality-Helm können Baupläne direkt auf der Baustelle visualisiert und überprüft werden.
Die Hochschule Kaiserslautern setzt auf den Einsatz dieser innovativen Technologien in Lehre und Forschung. Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen sollen die Methoden des Building Information Modeling (BIM) praxisnah vermittelt und weiterentwickelt werden. Die BIM-Methodik basiert auf digitalen 3D-Modellen und umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks – von der Planung bis zur Nutzung.
Während der Eröffnungsveranstaltung hatten die Besucher die Gelegenheit, verschiedene Technologien wie Augmented Reality mit einem speziellen Baustellenhelm, Laserscanning und Virtual Reality selbst auszuprobieren. Studierende präsentierten zudem ihre eigenen Projekte, die mit VR-Brillen virtuell begehbar waren.
Das neue BIM-Labor wird als wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung des Bauwesens gesehen und soll als zentrale Plattform für Innovation und Zusammenarbeit in der Region dienen.