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Wie man in England die Zukunft von BIM und KI sieht
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Ein aktueller Fachbeitrag aus dem Londoner Branchenumfeld zeigt, wie stark sich die Debatte über die Zukunft von BIM verschiebt: Weg vom reinen digitalen Modellieren, hin zu datengetriebenen, KI-gestützten Planungsprozessen. Ausgangspunkt ist ein Beitrag eines Londoner Fachmediums, das die kommenden Jahre als Phase eines tiefgreifenden technologischen Umbaus im Planen und Bauen beschreibt.
Im Mittelpunkt dieser Sichtweise steht die Annahme, dass BIM künftig weniger nur ein Modellierungswerkzeug sein wird, sondern zunehmend als intelligente Informations- und Entscheidungsbasis dient. Planerinnen und Planer würden dann nicht mehr ausschließlich Bauteile manuell modellieren, sondern stärker Ziele, Regeln, Leistungsanforderungen und Randbedingungen definieren, aus denen digitale Systeme passende Lösungen ableiten. Diese Richtung passt zu der britisch geprägten BIM-Kultur, die mit dem UK BIM Framework und den zugrunde liegenden BS EN ISO 19650-Standards seit Jahren auf strukturiertes Informationsmanagement setzt.
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BIM wird zum digitalen Rückgrat moderner Bauprozesse
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Die digitale Transformation im Bauwesen gewinnt weiter an Tempo. Building Information Modeling, kurz BIM, entwickelt sich dabei zunehmend von einer reinen Planungsmethode zu einer durchgängigen Arbeitsweise für Planung, Ausführung und Betrieb. Im Mittelpunkt stehen nicht mehr nur dreidimensionale Modelle, sondern vor allem strukturierte Informationen, die von der ersten Idee bis in die Nutzungsphase eines Bauwerks hinein verfügbar bleiben.
Für Planungsbüros, Bauunternehmen und öffentliche Auftraggeber wird damit vor allem eines wichtiger: der verlässliche Umgang mit Daten. Modelle müssen heute weit mehr leisten als die anschauliche Darstellung eines Gebäudes. Sie dienen als gemeinsame Grundlage für Fachplanung, Terminsteuerung, Kostenbetrachtung, Abstimmung im Projektteam und spätere Betriebsprozesse. BIM wird damit immer stärker zu einem Werkzeug, das technische, organisatorische und wirtschaftliche Fragestellungen zusammenführt.
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3D-Druck für die Fassadendämmung: Forschungsprojekt setzt auf weniger Montageaufwand und mehr Nachhaltigkeit
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Ein Forschungsprojekt der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und des Ingenieurdienstleisters TECCON Consulting & Engineering arbeitet an einer neuen Lösung für die energetische Gebäudesanierung: Dämmplatten für Fassaden sollen künftig direkt auf der Baustelle per 3D-Druck hergestellt werden. Ziel ist ein Verfahren, das die Montage vereinfacht, Material präziser einsetzt und den Personalbedarf auf der Baustelle senken kann.
Im Zentrum des Ansatzes steht die Idee, passgenaue Dämmelemente nicht mehr ausschließlich industriell vorzufertigen, sondern objektspezifisch und unmittelbar vor Ort zu produzieren. Nach Angaben der Projektpartner sollen die Elemente so ausgelegt werden, dass sie einfacher zu handhaben sind und mit deutlich weniger Arbeitskräften montiert werden können als herkömmliche Systeme. Das wäre vor allem vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftemangels im Baugewerbe relevant: Laut Institut der deutschen Wirtschaft blieben 2024 in der Branche rund 41.300 Stellen rechnerisch unbesetzt.
Selbstprüfende BIM-Plattformen: Automatisierte Modellvalidierung entwickelt sich zum neuen Branchenstandard
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Die nächste Evolutionsstufe digitaler Planungsprozesse im Bauwesen zeichnet sich klar ab: BIM-Plattformen entwickeln sich zunehmend zu „selbstprüfenden“ Systemen, die Modelle kontinuierlich automatisch validieren. Ziel ist es, klassische Qualitätssicherungs-Schleifen – häufig als „Model-Check-Fix“ bezeichnet – durch automatisierte Prüfprozesse direkt während der Modellierung zu ersetzen. Fachbeiträge aus der AEC-Technologiebranche sehen darin einen entscheidenden Schritt zur weiteren Industrialisierung digitaler Planungsprozesse.
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