Mit dem "Hamburg-Standard" hat die Hansestadt ein innovatives Konzept entwickelt, um den Wohnungsbau schneller und günstiger zu gestalten. Durch gezielte Anpassungen von Baustandards und optimierte Planungsprozesse können Baukosten um bis zu 2.000 Euro pro Quadratmeter gesenkt werden, ohne dabei auf Qualität zu verzichten.
Der "Hamburg-Standard" umfasst eine Überprüfung bestehender Normen, die Reduzierung überzogener Vorschriften sowie eine Vereinfachung der Genehmigungsverfahren. So wird beispielsweise auf kostenintensive Trittschalldämmung bei Balkonen und Dachterrassen verzichtet, und Fußbodenheizungen in Fluren werden nicht mehr als verpflichtend angesehen. Auch die Anforderungen an Evakuierungsmaßnahmen werden effizienter gestaltet.
Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die stärkere Standardisierung von Bauteilen und Bauprozessen, wodurch nicht nur Kosten gesenkt, sondern auch Planungszeiten verkürzt werden. Die Einführung neuer digitaler Planungstools und die stärkere Zusammenarbeit mit der Bauwirtschaft sollen zudem einen reibungsloseren Ablauf ermöglichen.
Bürgermeister [Name] betont: "Mit dem neuen Standard schaffen wir dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum, indem wir unnötige Kostentreiber eliminieren. Hamburg geht damit als Vorbild für ganz Deutschland voran."
Ein erstes Pilotprojekt wird im Wilhelmsburger Rathausviertel umgesetzt, wo 1.900 neue Wohnungen entstehen sollen. Ziel ist es, durch diese Maßnahmen langfristig einen nachhaltigen und wirtschaftlichen Wohnungsbau zu etablieren. Die Stadt Hamburg wird die Umsetzung eng begleiten und den "Hamburg-Standard" kontinuierlich weiterentwickeln.
Die Initiative wird von Wohnungsbauunternehmen, der Bauindustrie und Verbänden begrüßt. Sie sehen darin einen entscheidenden Schritt zur Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum, ohne die Qualität zu gefährden. Die Reduzierung regulatorischer Hürden wird als ein dringend notwendiger Schritt angesehen, um den Wohnungsbau in Deutschland effizienter zu gestalten.
Weitere Informationen zum "Hamburg-Standard" finden Sie unter:Wohnungsneubau: Über ein Drittel weniger Kosten durch neuen Hamburg-Standard möglich