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digitalBAU 24.–26. Mär. 2026

DigitalBAU

Messe - 08.–13. Mär. 2026

Messe

Die Zukunft der Bauberufe: Zwischen Fachkräftemangel, Digitalisierung und neuen Rollenprofilen

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Veröffentlicht: 28. Januar 2026

Die Bauwirtschaft steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Entgegen verbreiteter Befürchtungen werden Bauberufe nicht massenhaft verschwinden. Stattdessen verändern sich Tätigkeiten, Qualifikationsprofile und Verantwortlichkeiten. Digitalisierung, Building Information Modeling (BIM), Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Zwillinge automatisieren vor allem Routinetätigkeiten – während neue, höher qualifizierte Rollen entstehen.

Keine Branche im Abbau – sondern im Umbau

Internationale Arbeitsmarktanalysen zeigen übereinstimmend: Die Bauwirtschaft gehört nicht zu den Branchen mit strukturellem Beschäftigungsabbau. Vielmehr steigt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften, insbesondere vor dem Hintergrund von Infrastrukturinvestitionen, energetischer Sanierung und Fachkräftemangel.

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benetics.ai: KI-Assistent sorgt für mehr Planungssicherheit auf der Baustelle

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Veröffentlicht: 21. Januar 2026

Digitale Lösung erkennt automatisch aktuelle Baupläne und reduziert Fehler durch veraltete Unterlagen. Fehlerhafte oder veraltete Baupläne zählen zu den häufigsten Ursachen für Nacharbeiten, Verzögerungen und zusätzliche Kosten auf Baustellen. Ein neuer KI-gestützter Assistent setzt genau an dieser Schwachstelle an und unterstützt Bauunternehmen dabei, stets mit dem richtigen Planstand zu arbeiten.

Die Lösung, entwickelt vom ConTech-Anbieter Benetics, ist direkt in Microsoft Outlook integriert. Eingehende E-Mails mit Planunterlagen oder technischen PDFs werden automatisch analysiert, Projekten zugeordnet und mit bestehenden Dokumentenständen abgeglichen. Änderungen oder neue Planversionen erkennt die KI selbstständig und kennzeichnet diese eindeutig.

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Neuregelungen 2026: Was Planungsbüros jetzt wissen müssen

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Veröffentlicht: 06. Januar 2026

2026 wird für Architekten, Ingenieure und Projektsteuerer zum Jahr der Umstellung: Mehr Tempo bei Genehmigungen, neue Vorgaben rund um Energieeffizienz und Sanierung, aktualisierte Regeln für Bauprodukte sowie veränderte Rahmenbedingungen in der Vergabe. Für viele Büros heißt das: Prozesse, Leistungsbilder und Dokumentation müssen noch sauberer organisiert werden – und zwar entlang klarer Stichtage.

Wohnungsbau: „BauTurbo“ eröffnet Spielräume – Kommune bleibt Schlüssel

Im Wohnungsbau sollen beschleunigte Verfahren zusätzliche Dynamik bringen. Neue planungsrechtliche Spielräume können dazu beitragen, Projekte schneller in die Genehmigung zu bringen – allerdings nur, wenn die jeweilige Kommune diesen Weg aktiv mitgeht. Für Planungsbüros steigt damit die Bedeutung der frühen Abstimmung: Wer beschleunigen will, muss Anforderungen, Unterlagenstand und Entscheidungswege vorab klären. Auch die vertragliche Seite wird wichtiger, etwa bei Terminplänen, Leistungsabgrenzung und Haftungsfragen in verkürzten Verfahrensketten.

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Bericht: Typisiertes Familienhaus nach „Gebäudetyp E“

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Veröffentlicht: 03. Januar 2026

Im Auftrag eines Bauträgers aus Stuttgart wurde die Entwicklung eines typisierten Einfamilienhauses angestoßen. Ziel ist ein familiengerechtes, kostenoptimiertes Haus nach dem Leitbild des „Gebäudetyps E“: ein standardisierter Grundriss, der sich über unterschiedliche Dachformen an möglichst viele kommunale Bebauungspläne (B-Pläne) anpassen lässt. Vorgesehen sind rund 170 m² Wohnfläche bei einem Zielpreis von 290.000 Euro schlüsselfertig.

Die Bearbeitung erfolgt digital durchgängig. Der Gebäudetyp wird in Spirit 2025 entwickelt und variantensicher geführt; die Kostenschätzung wird auf Basis der jeweiligen Planungsstände mit Avanti 2026 erstellt. Damit sollen Variantenentscheidungen frühzeitig wirtschaftlich bewertbar und Planungsstände reproduzierbar dokumentiert werden.

„Viele Familien scheitern nicht am Wunsch, sondern an der Planungs- und Kostenspirale. Wir drehen das Prinzip um: ein erprobter Grundriss, klare Optionen, weniger Sonderlösungen – und dadurch kalkulierbarer“, heißt es aus dem Projektumfeld.

Standardisierung mit Spielraum: Dachvarianten für B-Plan-Konformität

Kern des Auftrags ist die Ausarbeitung eines gleichbleibenden, funktionalen Grundrisses, der über die Dachform flexibel auf örtliche Vorgaben reagieren kann. Als Varianten sind – abhängig von der jeweiligen Zulässigkeit – Satteldach, Pultdach, Walmdach oder Flachdach vorgesehen. Damit sollen Planungs- und Genehmigungsprozesse vereinheitlicht sowie Kosten- und Terminrisiken reduziert werden.

Digitale Durchgängigkeit: Planung und Kosten in einem Prozess

Durch die standardisierte Bearbeitung in Spirit 2025 werden Grundriss, Dachvarianten und Planstände konsistent geführt. Die Kostenschätzung mit Avanti 2026 dient als Steuerungsinstrument: Sie soll die wirtschaftlichen Auswirkungen von Ausstattungsentscheidungen und Dachvarianten nachvollziehbar darstellen – als Grundlage für belastbare Entscheidungen in Projektsteuerung und Bauherrenkommunikation.

Kennzahlen im Überblick

  • Zielgruppe: Familien

  • Wohnfläche: ca. 170 m²

  • Konzept: ein Grundriss, mehrere Dachvarianten zur B-Plan-Anpassung

  • Preisziel: 290.000 € schlüsselfertig
  • Planung/Modellführung: Spirit 2025

  • Kostenschätzung: Avanti 2026

Bericht: Michael Müller

Neue Zeichnungsnorm DIN EN ISO 7519:2025-01 ersetzt DIN 1356-1

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Veröffentlicht: 10. Dezember 2025

Mit der Veröffentlichung der DIN EN ISO 7519:2025-01 „Technische Produktdokumentation (TPD) – Baukonstruktionszeichnungen – Allgemeine Grundlagen für Übersichts-Anordnungszeichnungen und Zusammenbauzeichnungen“ liegt seit Anfang 2025 eine neue zentrale Zeichnungsnorm für das Bauwesen vor. Sie ersetzt die bisherige DIN 1356-1 „Bauzeichnungen – Teil 1: Grundregeln der Darstellung“, deren Inhalte nun in die neue internationale Norm überführt wurden. Damit ändern sich für Planungsbüros, Behörden, Bauschaffende und Ausbildungsstätten die Bezugsgrundlagen für Bauzeichnungen – insbesondere für Grundrisse, Schnitte, Ansichten und Übersichtspläne.

Hintergrund

Die alte DIN 1356-1 legte seit Mitte der 1990er-Jahre die Grundregeln der Darstellung in Bauzeichnungen fest – unter anderem für die Objekt- und Tragwerksplanung. Die neue DIN EN ISO 7519:2025-01 verfolgt einen anderen Ansatz:
Sie ist international harmonisiert, steht im Kontext der ISO-Reihe zur technischen Produktdokumentation und knüpft eng an die überarbeiteten Zeichnungsgrundlagen der ISO 128-Reihe an. Zugleich wurden die Regelungen zur Bemaßung und Darstellung von Bauzeichnungen, die bislang in DIN 1356-1 verankert waren, in die neue Norm überführt. 

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  1. BIM und KI – Ein Ausblick ins Jahr 2026
  2. Nachhaltige Produktivitätssteigerung in der Bauwirtschaft
  3. Digitale Resilienz im Bauwesen: Warum IT-Sicherheit jetzt Chefsache im Mittelstand wird
  4. Bundesregierung konkretisiert Pläne für Bundesforschungszentrum Bauen

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