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Rund 30 Expertinnen und Experten aus Bauwirtschaft, öffentlicher Hand, Planung und Softwareentwicklung kamen zur 21. Sitzung des gemeinsamen BIM-Arbeitskreises der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) und der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) in Berlin zusammen. Im Zentrum des Fachdialogs stand die Frage, wie sich die Durchgängigkeit digitaler Modelle im Bauprozess verbessern lässt – unter dem Leitthema: „Steigerung der Durchgängigkeit digitaler Modelle fördern“.
BIM-Potenzial nur bei konsequenter Anwendung
In mehreren Workshops diskutierten die Teilnehmenden praxisnahe Anforderungen an die Nutzung von BIM (Building Information Modeling) – von der Planung über die Ausschreibung bis zur Dokumentation. Ein zentrales Ergebnis: Der volle Nutzen digitaler Bauwerksmodelle entfaltet sich nur, wenn diese entlang realer Bauprozesse standardisiert, strukturiert und durchgängig nutzbar sind.
Weiterlesen: DEGES und BVMB: Mittelstand fordert praxisnahe Digitalisierung im Infrastrukturbau
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Deutschland steht verstärkt im Visier von Cyberkriminellen. Laut dem aktuellen Bundeslagebild des Bundeskriminalamts wurden 2024 knapp 202.000 Cybercrime-Fälle registriert – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Der Digitalverband Bitkom schätzt den durch Cyberattacken verursachten wirtschaftlichen Schaden auf fast 179 Milliarden Euro jährlich.
Auch die Baubranche ist zunehmend betroffen. Im Rahmen des digitalen BAU-TALKS des Softwareunternehmens Bluebeam diskutierten Expertinnen und Experten über Risiken, Schutzmaßnahmen und den Stand der Cybersicherheit im Bauwesen. Laura Lammel, Geschäftsführerin eines mittelständischen Bauunternehmens und Obermeisterin der Bauinnung München-Ebersberg, betonte die zentrale Rolle der Mitarbeiterschulung. Viele Angriffe erfolgen über manipulierte E-Mails – hier sei Aufklärung der beste Schutz. Zudem empfiehlt sie regelmäßige Software-Updates und eine bewusste Auswahl von Cloud- und Serverlösungen, um Sicherheitslücken zu vermeiden.
Weiterlesen: Cyberangriffe auf dem Vormarsch – Baubranche im Fokus
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Mit dem flächendeckenden Start des Virtuellen Bauamts (ViBa BW) ist Baden-Württemberg einen entscheidenden Schritt in Richtung digitale Verwaltung gegangen. Seit dem 1. Januar 2025 können Bauanträge landesweit ausschließlich digital eingereicht werden. Grundlage ist die im November 2023 beschlossene Änderung der Landesbauordnung, die die digitale Antragstellung verbindlich vorsieht.
Mittlerweile haben sich 202 von 208 Baurechtsbehörden im Land an ViBa BW angeschlossen. Rund 80 Prozent nutzen die Plattform bereits im Echtbetrieb. Damit steht ein einheitliches digitales Verfahren zur Verfügung, das Antragsteller:innen, Planer:innen und Behörden ermöglicht, gemeinsam und medienbruchfrei an Bauanträgen zu arbeiten.
„Das Virtuelle Bauamt ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen und bürgerfreundlichen Verwaltung“, sagt eine Sprecherin des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg. Der digitale Vorgangsraum spart Zeit, Papier und Wege – und sorgt für mehr Transparenz und Effizienz im Verfahren.
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Ein gemeinsames Haus ist ein großer Schritt in die gemeinsame Zukunft: Für viele Paare ist der Hausbau oder der Kauf einer Immobilie der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Doch wer nicht verheiratet ist, sollte dabei nicht nur auf Liebe und Vertrauen bauen – sondern auch auf rechtliche Absicherung. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht im Deutschen Anwaltverein (ARGE Baurecht) hin.