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Die Stadt Köln treibt seit mehreren Jahren die Digitalisierung im Bauwesen konsequent voran. Bereits 2014 wurden die Grundlagen gelegt, um die Methode des Building Information Modeling (BIM) in der städtischen Gebäudewirtschaft einzuführen. Ziel ist es, Bau- und Sanierungsprojekte effizienter zu gestalten und die Verwaltung der städtischen Immobilien nachhaltig zu verbessern.
Vom Planungswerkzeug zum Betriebsmotor
Während BIM zunächst überwiegend für die Planungsphase eingesetzt wurde, liegt der Schwerpunkt heute zunehmend auf dem Gebäudebetrieb. Neubauten, die mit BIM umgesetzt werden, bieten erhebliche Vorteile im späteren Betrieb: Daten zu Bauteilen, Materialien und technischen Anlagen stehen digital zur Verfügung und erleichtern Wartung, Instandhaltung und die Erfüllung gesetzlicher Betreiberpflichten. Auch im Gebäudebestand wird die Methode schrittweise genutzt, um Verwaltungsprozesse zu beschleunigen und transparenter zu gestalten.
Weiterlesen: Stadt Köln baut Vorreiterrolle bei digitalem Planen und Betreiben mit BIM weiter aus
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Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) arbeitet derzeit an einem neuen Förderprogramm unter dem Titel „Gewerbe zu Wohnen“, das voraussichtlich ab 2025 starten soll. Ziel ist es, ungenutzte Gewerbe- und Büroflächen für den dringend benötigten Wohnungsbau nutzbar zu machen.
Nach Angaben des BMWSB stehen allein in den sieben größten deutschen Städten rund 1,8 Millionen Quadratmeter Bürofläche für eine mögliche Umwandlung bereit. Durch die Nutzung vorhandener Gebäude können nicht nur zusätzliche Wohnungen geschaffen, sondern auch erhebliche CO₂-Einsparungen erzielt werden. Studien zufolge lassen sich durch den Erhalt der Bausubstanz bis zu zwei Drittel der Emissionen im Vergleich zu einem Neubau vermeiden.
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Das Mittelstand-Digital Zentrum Bau lädt herzlich ein zum SynergieForumBau, das am Mittwoch, den 17. September 2025, von 10:00 bis 17:00 Uhr im Fraunhofer ENIQ, EUREF-Campus 23–24, 10829 Berlin, stattfindet planen-bauen 4.0+12Mittelstand-Digital Zentrum Bau+12Mittelstand-Digital Zentrum Bau+12.
Digitalisierung im Bauwesen – gemeinsam gestalten
Die Baubranche steht vor umfassenden Veränderungen. Digitalisierung und Innovationen sind entscheidende Impulsgeber – von der Planung über die Bauausführung bis hin zum Gebäudebetrieb. Ziel des Forums ist es, insbesondere für den Mittelstand praxisnahe digitale Lösungen zu diskutieren und die Transformation entlang der gesamten Wertschöpfungskette voranzutreiben iff.fraunhofer.de+3Mittelstand-Digital Zentrum Bau+3planen-bauen 4.0+3.
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Strengere KI-Regeln ab August 2025: Neue Pflichten und Bußgelder auch für Unternehmen der Baubranche
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Ab dem 2. August 2025 gelten europaweit umfassende Vorschriften für den Einsatz künstlicher Intelligenz. Die EU-KI-Verordnung sieht vor, dass Anbieter und Nutzer von KI-Systemen – insbesondere auch in der Immobilienwirtschaft – zahlreiche neue Anforderungen erfüllen müssen.
Was ist zu beachten?
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Unternehmen müssen ihre eingesetzten KI-Anwendungen dokumentieren und deren Risiken systematisch bewerten.
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Für sogenannte generative KI-Modelle (GPAI) sind Transparenzberichte und die Offenlegung der Trainingsdatenquellen verpflichtend.
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Es sind technische und organisatorische Maßnahmen einzuführen, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen.
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Mitarbeitende, die mit KI-Systemen arbeiten, müssen regelmäßig zu Chancen, Risiken und Grenzen von KI geschult werden.
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Entwurf einer Pfosten-Riegel-Konstruktion für eine Fensterfirma
3D erstellt mit Spirit 2025
Kostenschätzung mit Spirit 2025 /Avanti 2025
Wir bedanken uns bei den Firmen Softtech (www.Softtech.de) und GundM (www.gundm.net) für die Unterstützung!
- DEGES und BVMB: Mittelstand fordert praxisnahe Digitalisierung im Infrastrukturbau
- Cyberangriffe auf dem Vormarsch – Baubranche im Fokus
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