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Mit GRAVA connect 3.0 ist seit dem 10. August 2026 eine umfangreich überarbeitete Version der Plattform verfügbar. Das Update bringt nicht nur zahlreiche Verbesserungen bei Markern, Mengenermittlung, Leistungsverzeichnissen und Exporten, sondern baut vor allem die KI-Unterstützung innerhalb der Anwendung deutlich aus.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist der fest in die Benutzeroberfläche integrierte KI-Flyout. Darüber sollen Anwender kontextbezogene Unterstützung direkt während der Arbeit erhalten. Zusätzlich wurde ein KI-Assistent mit MCP-Server-Anbindung integriert, der geführte Aktionen innerhalb von GRAVA connect unterstützen kann.
Interessant für die Mengenermittlung ist zudem die neue tag-basierte KI-Auswertung. Marker lassen sich mit Tags versehen, die anschließend für kumulierte Mengenabfragen durch die KI genutzt werden können. Administratoren erhalten gleichzeitig zusätzliche Möglichkeiten, KI-Funktionen und die damit verbundene Credit-Nutzung zu verwalten.
Weiterlesen: GRAVA connect 3.0: Mehr KI, bessere Mengenauswertung und modernisierte Oberfläche
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KI kann beeindruckende Architekturvisualisierungen erzeugen – doch für die Planung reicht ein schönes Bild allein nicht. Das norwegische Unternehmen Visoid will deshalb 3D- und BIM-Modelle mit generativer KI visualisieren, ohne den eigentlichen Entwurf frei neu zu interpretieren. Für die weitere Entwicklung hat das Unternehmen jetzt 2,5 Millionen US-Dollar eingesammelt.
Das norwegische KI-Unternehmen Visoid hat am 10. August 2026 eine neue Finanzierungsrunde über 2,5 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Angeführt wird die Runde von Skyfall Ventures. Beteiligt sind außerdem StartupLab, OBOS, Antler, Farvatn und der byFounders Angel Collective. Das Kapital soll unter anderem in Produktentwicklung, zusätzliche KI-Funktionen und die internationale Expansion fließen.
Weiterlesen: Visoid erhält 2,5 Millionen Dollar: KI-Rendering rückt direkt ins Architekturmodell
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Arcadis beteiligt sich am KI-Unternehmen Nomic. Nach einem sechsmonatigen Test mit rund 150 Ingenieurinnen und Ingenieuren in zwölf Ländern soll die Plattform künftig Zeichnungen, Spezifikationen, Regelwerke und BIM-Daten automatisiert prüfen. Die fachliche Verantwortung bleibt jedoch beim Menschen.
Der internationale Planungs- und Beratungskonzern Arcadis hat eine strategische Beteiligung am US-amerikanischen KI-Unternehmen Nomic bekannt gegeben. Gleichzeitig vereinbarten beide Unternehmen eine langfristige Zusammenarbeit. Über die Höhe der Beteiligung wurden keine Angaben veröffentlicht.
Nomic entwickelt eine spezialisierte KI-Plattform für Architektur-, Ingenieur- und Bauunternehmen. Sie soll große Mengen an Zeichnungen, technischen Dokumenten, Regelwerken, RFIs und BIM-Daten durchsuchen und mögliche Widersprüche oder Abweichungen erkennen.
Weiterlesen: Arcadis investiert in Nomic: Wird die KI-Prüfung zum Standard in Ingenieurprojekten?
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Direkter Zugriff auf aktuelle Projektdaten – das vollständige BIM-Modell bleibt vorerst außen vor
Revizto erweitert seine BIM-Koordinationsplattform um eine direkte Verbindung zu externen KI-Systemen. Über einen neuen MCP-Server sollen unter anderem ChatGPT, Claude, Microsoft Copilot und unternehmenseigene KI-Modelle auf freigegebene Revizto-Projektdaten zugreifen können.
Die am 23. und 24. Juli 2026 vorgestellte Erweiterung besteht aus drei Bausteinen:
Weiterlesen: Revizto verbindet BIM-Projektdaten mit ChatGPT, Claude und weiteren KI-Systemen
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In der CAD- und BIM-Branche entsteht derzeit ein neues Forschungsfeld: Neural CAD. Dabei soll künstliche Intelligenz künftig nicht mehr nur ansprechende 3D-Bilder oder einfache Polygonmodelle erzeugen. Das Ziel sind technisch nutzbare, editierbare CAD-Modelle mit Geometrie, Beziehungen und möglicherweise sogar einer nachvollziehbaren parametrischen Modellhistorie.
Wichtig ist jedoch: Neural CAD befindet sich aktuell noch überwiegend in der Entwicklung und Forschung. Von einer KI, die zuverlässig vollständige, fehlerfreie und normgerechte CAD- oder BIM-Modelle erstellt, ist die Branche noch deutlich entfernt.
Autodesk: derzeit der sichtbarste Vorreiter
Autodesk verwendet den Begriff Neural CAD derzeit am deutlichsten. Das Unternehmen arbeitet an speziell für professionelle Konstruktions- und Planungsdaten entwickelten Foundation Models.
Diese Modelle sollen präzise 2D- und 3D-Geometrie verstehen, erzeugen und bearbeiten können. Anders als klassische generative 3D-KI sollen die Ergebnisse nicht nur gut aussehen, sondern anschließend in professionellen CAD-Programmen weiterbearbeitet werden können.
Weiterlesen: Neues Entwicklungs- und Forschungsthema: Neural CAD